Gabreta Wenia
   

Teutates

Die Keltengruppe Teutates ist im Jahre 2000 durch Oligetorix ins Leben gerufen worden. Die Gruppe besteht aus Frauen, Männern und Kindern, die sich mit den archäologischen Funden, geschichtlichen Überlieferungen und dem Brauchtum unserer Ahnen befassen und dies mit Gleichgesinnten ausleben.

Den historischen Hintergrund bildet die Gallia Belgica im letzten Jahrhundert v.Chr. Von den Ardennen über die Eifel bis zum Hunnsrück erstreckte sich das Gebiet der Treverer, welche zu den mächtigsten Volksstämmen der Ostkelten zählten. In der Zeit, als Cäsar den gallischen Krieg (um 58-52 v.Chr.) gegen die keltischen Stämme führte, stellen wir einen der rechtsrheinischen Stämme in vielen seiner Alltagssituationen, so historisch korrekt und lebendig wie möglich, dar. In dieser Epoche existierten im Taunus die ersten Befestigungsanlagen des "Heidetränk-Oppidum" schon seit 200 Jahren. Die Nutzungsgeschichte des benachnarten "Altkönig" reicht sogar in das 5./4. Jahrhundert v.Chr. zurück, in die Zeit des Fürsten vom Glauberg. Hier sehen wir unsere Wurzeln und richten unsere regionale Identität, in Kooperation mit dem Oberurseler Geschichtsverein, dem Vortaunusmuseum und der großzügigen Unterstützung einiger Archäologen und Geschichtsforscher, darauf aus.

Unser Hobby soll als Geschichte zum Anfassen, bzw. “lebendiges Museum” verstanden werden, wobei es gerade in der keltischen Kultur leider sehr viel Interpretationsspielraum gibt. Die Ursache liegt in der Tatsache begraben, dass uns aus dem keltische Kulturkreis keine schriftlichen Aufzeichnungen überliefert sind. Lediglich die angrenzenden Kulturen (Griechen und Römer) haben uns in Schrift Ihre Sichtweise der "barbarischen Lebensweise" hinterlassen. Außer den ergrabenen Funden und daraus resultierenden Befunden, bleibt uns nur noch die "begreifende Archäologie" übrig. Sie unterteilt sich in verschiedene Bereiche, von denen wir einige für uns entdeckt haben.

Die reproduzierende Archäologie
Es wird ein Originalfund so detailgetreu wie notwendig aus identischen Materialien hergestellt. Der Herstellungsprozess und die verwendeten Werkzeuge spielen dabei keine Rolle.

Die replizierende Archäologie

Hier wir das Herstellungsverfahren des Originalfundes zu 100% nachvollzogen, wobei das Endergebnis ein exaktes Replikat des Originals darstellt.

Die experimentelle Archäologie

Sie verhilft uns erst dazu die vorher genannten Methoden durchzuführen, denn hier hat das Endprodukt nur einen sekundären Stellenwert. Wichtig in der Experimentalarchäologie ist das dokumentieren aller relevanten Faktoren und Erkenntnisse. Das primäre Ziel besteht darin, anhand dieser Dokumentation den Versuch wiederholen zu können und das selbe Ergebnis zu erhalten. Es muß für jeden nachvollziehbar sein !

Weitere Informationen...
...zu unserem Stamm gibt es unter Keltenstamm Teutates
...zu unseren Bronzegiessern gibt es bei Roberturix
...zu unserer Kampfschule gibt es bei unserem Ambact


   
 

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